Agri Historica in Zuzenhausen 2026

 

 

Die meisten von uns werden sich noch erinnern, dass die Agri Historica der Kurpfälzer ursprünglich in der Messe Sinsheim stattfand. Nachdem die Zusammenarbeit der Kurpfälzer mit der Messe nicht mehr weiterverfolgt wurde, zog die Agri Historica vorübergehend in das Museum Sinsheim ein. Auch dort wurde die Zusammenarbeit bald beendet. In diesem Jahr gab es eine Neuauflage der Agri Historica, diesmal in Zuzenhausen auf dem Gelände des Hitzelberger-Hofes.

Reiner und Thomas beschlossen, am 23. August mit ihren Traktoren nach Zuzenhausen zu fahren und die Veranstaltung zu besuchen. Dabei war von Vorteil, dass beide über Schlepper verfügen, welche ca. 28 km/h laufen und die Strecke von ca. 30 Kilometern in einer guten Stunde zu bewältigen war.

Die beiden kamen kurz nach 11:00 Uhr auf dem Ausstellungsgelände an, welches bereits gut gefüllt mit den verschiedensten Oldtimern war.

Bei einem Rundgang über das Gelände wurden die Ausstellungstücke in Augenschein genommen, wobei eine große Anzahl von alten Lanz Bulldogs der verschiedensten Modelle zu bestaunen war. Dies hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass der Hauptinitiator des Treffens, Werner Gutruf, der leider vor kurzem verstorben ist, als ehemaliger Lanz Händler einige der Bulldogs in der Region verkaufte.

Die Bandbreite der ausgestellten Traktoren reichte von perfekt restaurierten Modellen bis zu im Urzustand gelassenen. Die Bilder dazu sprechen ihre eigene Sprache.


John war mit seinen Standmotoren vor Ort und erregte großes Interesse bei den Besuchern, ebenso wie Rosemarie mit ihrer Strohschuhproduktion.

Die Kurpfälzer hatten einen Anhänger mit einer Transmission aufgebaut, welche mit einem alten Deutz angetrieben wurde. Angeschlossen waren die verschiedensten Gerätschaften, welche in früheren Jahren in der Landwirtschaft betrieben wurden. Das Video dazu zeigt das ganze im Betrieb.

Als einziger Schwachpunkt der Ausstellung stellte sich die Essensversorgung dar. Erst hieß es anstehen an der Kasse, dann wiederum anstellen an der Essenausgabe. Der Nachteil war, dass Alles auf engstem Raum aufgebaut war und die Kapazität der Fritteusen bei weitem nicht ausreichte, um die Nachfrage zügig zu decken. Zusätzlich war auch der Kuchenverkauf in dem schmalen Durchgang untergebracht und vergrößerte das Platzproblem zusätzlich. Die Zahl der Sitzplätze war dagegen in ausreichender Anzahl in einer Halle vorhanden.

Als Fazit kann gesagt werden, dass die Veranstaltung einen Besuch wert war und hoffentlich eine Wiederholung stattfinden wird, mit eventuellen Verbesserungen bei der Essensversorgung.


Nachdem der Bericht in die HP gestellt wurde, erreichte uns folgende Info:

Hallo liebe Schlepperfreunde/Berichtschreiber, Ich habe mit Interesse euren Bericht über die kleinen Agri in Zuzenhausen gelesen.
Die Bestatung über die "Essensversorgung" hinkt einwenig... DIE Organisation der Verpflegung obliegt dem Hundeverein Mauer, und ja es kam zu langen Wartezeiten etc aber etwas Nachsicht muss man haben, wussten auch die Hundefreunde nicht recht was ein Ansturn auf sie zukam.
Es kommt doch immer zu Wartezeiten bei Veranstaltungen, davon ist niemand verschont, auch nicht beim vereinseigenen Treffen.
Liebe Grüße Hunde und Schlepperfreundin Sybille

 

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